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... einen langen festen Stock und stieg vorsichtig zu der Stute hinab. Das Regenwasser sammelte sich zunehmend und der sonst flache Bach, wurde zunehmend zum reisenden Strom. Ich beruhigte sie erst einmal, stieg wieder auf, suchte schnell ein paar Äste, stieg wieder ab, stützte sie. Ich nahm meinen Daumen und Zeigefinger zwischen die Lippen und ein lauter Pfiff durchzog die Nacht. Dies wiederholte ich weitere Male, als er plötzlich vor uns stand. Edel, aufrecht, seine schwarze Mähne im Nachtsturm wehend. Bring mir ein Seil alter Freund, ein Seil! Er verschwand in der Nacht und wart in wenigen Minuten mit einem langem Seil zurück. Dieses band ich um die Stute, der das reisende Wasser bereits bis zum Hals stand. Für die letzten Seilbindungen, tauchte ich unter ihr ab, verfing mich in dem dahin schwimmenden Gesträuch. Ich spürte einen Vorderhuf, der mich zur Oberfläche drückte. Am Pferdehals klammernd schnappte ich nach Luft, schwamm zum schlammigen Ufer. Inzwischen hatte Wildfang das Seil mit seinen Zähnen gepackt und die Frau griff ebenfalls fest zu. So fand ich trotz ständigen abrutschen immer wieder Halt. Oben angekommen, legte ich meine Jacke um Wildfangs Hals, legte das Seil..
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(1 = sehr gut ... 6 = mies)
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