... Ich wusste vor lauter Panik gar nicht was ich in dem Moment machen sollte. Mein Pferd lag regungslos am Boden, atmete nicht und ich stand wie angewurzelt daneben und machte nichts. Ich war starr und konnte mich nicht bewegen. Das einzige was ich dachte: Das war es jetzt, lebewohl Leon, vielleicht sehen wir uns bald im Himmel wieder über Felder und Wiesen galoppieren.
Dann kamen mir die Tränen. Auf einmal schrie mich meine Mutter an, dass ich ihn hochholen sollte. Leon darf nicht liegen bleiben, er muss aufstehen. Vor lauter Panik rannte ich zu ihm und titschte ihn mit der Gerte an. In diesem Moment tat ich einfach, was meine Mutter sagte.
Auf einmal stand Leon auf und atmete wieder. Er flehmte wieder wie verrückt. Man konnte sich gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich war. Vor Freude hätte ich die ganze Welt umarmen können.
Nach 35 Minuten kam dann endlich der Tierarzt. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Er untersuchte Leon sehr lange. Komischerweise konnte er vom Abhören nicht genau sagen, was unser Pferd hatte. Eine Schlundverstopfung und Kolik konnte er sicher ausschließen. Was hatte Leon dann? ...
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(1 = sehr gut ... 6 = mies)
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